Programm 2021

CastelCello ist eines der wenigen Festivals weltweit, die sich ausschließlich dem Cello und seinem Repertoire widmen. Alljährlich treten im romantischen Innenhof der Brunnenburg internationale Virtuosen dieses Instrumentes auf, die den Bogen von der Klassik bis zu Jazz und Improvisation spannen.

Vom 20. bis zum 23. August 2021 jährt sich das Festival CastelCello auf der Brunnenburg zum achten Mal.

Am diesjährigen Festival nehmen der virtuose und eklektische Cellist Alessio Pianelli teil, 2018 Sieger des renommierten Borletti Buitoni Trusts, am zweiten Abend der Meister der Viola da Gamba, Liam Byrne, und die berühmten avantgardistischen Perkussionisten Robyn Schulkowsky und Joey Baron. Zum Abschluss der Konzertreihe spielt Paolo Bonomini, Sieger des Bach-Wettbewerbs Leipzig, Solist, Kammermusiker und begeisterter Pädagoge.

Das Festival endet am 23. August mit einem Abschlusskonzert der Teilnehmer der Masterclass.


20.08.2021 - MUSICA : INSIEME

Allessio Pianelli - Cello, Mirei Yamada - Geige, Matteo Introna - Viola, Francesco Dillon - Cello, präsentieren, in Zusammenarbeit mit "Avos Music Project", Musik von Arthur Honegger, Alfredo Piatti, Alessio Pianelli und Anton Arensky


21.08.2021 - VIOLA DA GAMBA & PERCUSSION: Ungewöhnliche Begegnung großer Virtuosen.
Liam Byrne - Viola da Gamba, Robyn Schulkowsky - Perkussion, Joey Baron - Perkussion

22.08.2021 - SOLO CELLO
Paolo Bonomini - Cello, Werke von Johann Sebastian Bach, Luigi Dallapiccola, Peter Scultorphe

23.08.2021 - ABSCHLUSSKONZERT
Studenten der Masterclass mit Francesco Dillon, Erstaufführung des neuen Stückes von Emanuele Casale für Violoncello solo (Kompositionsauftrag von CastelCello 2021)

Info & Vormerkungen

Aufgrund des reduzierten Platzangebotes zur Einhaltung der Coronaschutzmaßnahmen bitten wir um eine verbindliche Vormerkung via email: info@castelcello.info oder telefonisch ab dem 06.08.2021 von Montag - Freitag, 14 - 17 Uhr

Tel. +39 0473 234141

Eintritt

30 € / 20 € ermäβigt


 
20.08.2021 Allessio Pianelli - Cello, Mirei Yamada - Geige, Matteo Introna - Viola, Francesco Dillon - Cello,


Am Eröffnungskonzert am 20. August präsentieren die Musiker in Zusammenarbeit mit "Avos Music Project" Musik von Arthur Honegger, Alfredo Piatti, Alessio Pianelli und Anton Arensky


Arthur Honegger - Sonatina per vl. e vc.

Alfredo Piatti - Capriccio sulla “Niobe” per violoncello solo

Alessio Pianelli - da BACo a FaRFalLa

Anton Arensky - Quartetto n.2 op.35 in La minore


Allessio Pianelli

“Mit seinem außergewöhnlichen Talent gehört Alessio Pinelli zu den besten Cellisten der neuen Generation Italiens. Er beherrscht eine phänomenale Technik, hat Phantasie, musikalische Intelligenz, Bühnenpräsenz und Selbstbewusstsein in seine Kunst. Es gelingt ihm jedes Mal, die Zuhörer für die Musik zu begeistern und in ihren Bann zu ziehen.“ (Thomas Demenga).

Der in einer Musikerfamilie geborene Sizilianer Alessio Pianelli gewann zahlreiche internationale Preise, wie die Antonio Janigro International Cello Competition, Borletti Buitoni Trust im Jahr 2018, sowie 2016 den ersten Preis bei dem internationalen, vom RavennaFestival organisierten Kompositionswettbewerb In clausura mit seinem Stück “Tanzen wir!”. Alessio spielte als Solist mit zahlreichen Sinfonie- und Kammerorchestern u.a. mit der Philharmonie Baden-Baden, dem Sizilianischen Sinfonieorchester, dem Kazakh State Orchestra, dem Sinfonieorchester Basel und dem Nationalen RAI-Sinfonieorchester Turin und füllte somit mit seiner Musik historische und renommierte Säle wie die Walt Disney Hall in Los Angeles, das Auditorium Parco della Musica in Rom, das Auditorium RAI in Turin, das Theater La Fenice in Venedig, die Hajuko Hall in Tokyo und die Tonhalle in Zürich. 

Bald verspürte Alessio das Bedürfnis, seine Solistenaktivität mit dem Dialog und den Erfahrungen der Kammermusik zu verbinden. Als Mitglied des Avos Piano Quartet und Barwinsky Piano Trio wurde er zu internationalen Festivals eingeladen, u.a. zum Piatigorsky Festival, zum Marlboro Festival in den USA und zum Davos Festival in der Schweiz. Seit 2013 nimmt Alessio an einem langfristigen Projekt mit der innovativen, sizilianischen Factory Almendra Music teil, aus dem die Veröffentlichungen Prélude (2014) und die „Instant production” Hindemith, Beethoven, Brahms (2016) im Duett mit dem Pianisten Mario Montore entstandenen. 2017 erschien „Sulla Quarta”, nach Prélude die zweite Etappe eines Projekts, das aus sechs Alben besteht, die sich um die Suiten von J. S. Bach drehen. Seine Kompositionen finden sich in den Katalogen historischer Verlage wie Casa Musicale Sonzogno in Mailand und Mueller&Schade in Bern. 

Alessio spielt ein Cello von Evasio Emilio Guerra - Turin 1921.

Matteo Introna

Matteo Introna wird im Jahr 2000 in Neapel geboren.

Er studiert Viola am Konservatorium von Neapel San Pietro a Majella mit Andrea Maini und Alessandro Santucci.

Er besucht einen hochqualifizierten Fortbildungskurs in Viola bei Riccardo Savinelli und verschiedene Masterclasses mit Luca Ranieri und Danusha Wakievicz an der internationalen Musikschule Scuola Avos Project von Rom.

Bei Avos Project absolviert er auch die zweijährige Fortbildung in Kammermusik, bei der sich Dozenten aus international und national berühmten Kammermusikensembles abwechseln, unter anderem Mario Montore, Mirei Yamada, David Romano, Diego Romano, Alessio Pianelli, Andrea Obiso und Kammermusikensembles wie Quartetto Prometeo, Quartetto Werther.

Er nimmt an mehreren Festivals der Villa Pennisi in Musica in Acireale (CT) teil, wo er die hochqualifizierten Kurse in Viola von Raffaele Mallozzi besucht, und am Livorno Music Festival, wo er sich mit Anna Serova weiterbildet.

Er war Erste Viola bei der Orchestra Scarlatti Joung, vormalig Erste Viola bei der Orchestra Scarlatti Junior unter der künstlerischen Leitung von Gaetano Russo, seit 2020 ist er Erste Viola bei der Orchestra Giovanile Italiana.

In diesen Gruppen hat er nie aufgehört, sich auf höchstem Niveau weiterzubilden. Dank der Zusammenarbeit konnte er mit berühmten Dirigenten zu spielen (Daniele Moles, Beatrice Venezi, Federico Odlig, Kolja Blacher, Gianna Fratta, Roberto Abbado, Daniele Gatti).

Seit dem Herbst 2018 arbeitet er als Violist mit der Nuova Orchestra Scarlatti, nimmt an verschiedenen Konzertreihen teil, sowie am UniMusic Festival, das in Zusammenarbeit mit der Universitä Federico II di Napoli stattfindet und an dem international berühmte Musiker teilnehmen (Salvatore Quaranta, Daniela Cammarano, Nello Salza).



Mirei Yamada

Mirei Yamada wurde in Tottori (Japan) geboren. Im Alter von drei Jahren begann sie zuerst mit ihrem Vater, dann mit Maestro Takeaki Sumi Geige zu lernen. Nach ihrem Abschluss in Violine an der Toho-Gakuen Musikuniversität in Tokio setzte sie ihre musikalische Spezialisierung an der Nationalen Akademie von Santa Cecilia (Rom), der Accademia Chigiana (Siena), der Internationalen Kammermusikschule des Trios von Triest (Duino), der Hochschule für Musik und Tanz (Köln) unter der Leitung der Meister F. Ayo, R. Bonucci, D. Nordio, des Trio di Trieste und des Quartetto Alban Berg fort. 2010 erhielt sie den Preis „Banca Monte dei Paschi di Siena“ und das „Ehrendiplom“ an der Accademia Chigiana. Mit dem Avos Quartet (heute Avos Piano Quartet) wurde sie mit dem zweiten Preis (der erste wude nicht vergeben) des Internationalen Wettbewerbs "Vittorio Gui-Preis" (Florenz) und des internationalen Wettbewerbs "Triest-Trio-Preis" ausgezeichnet und erhielt außerdem den Preis "A. Baldovino" für die beste Aufführung eines Werkes von J. Brahms und den Publikumspreis „Il Piccolo di Trieste“.

Ihre Konzerttätigkeit in Italien und im Ausland ist sehr intensiv: Parco della Musica (Rom), Teatro La Fenice (Venedig), Teatro Coccia (Novara), Teatro Verdi (Triest), Sala Gaveau (Paris), Flagey (Brüssel), Nationales Auditorium (Madrid), Grand Theatre (Shanghai), Poly Theatre (Pekino), Phoenix Hall (Osaka), Tokyo Bunka Kaikan, Tokyo Opera City.

Sie arbeitet mit weltberühmten Musikern zusammen: Natalia Gutman, Eliso Virsaladze, Guy Braunstein, Enrico Dindo, I Solisti di Pavia, Quartetto Alban Berg, Quartetto Belcea.

Seit 1998 nimmt sie am ProjeKt von “Seiji Ozawa Ongaku-Juku Orchestra” unter der Leitung von M° Seiji Ozawa und an Tourneen in China und Japan teil.

Seit 2012 ist sie zweite Violine des Hulencourt Soloists Chamber Orchestra (Belgien) unter der Leitung von M° Guy Braunstein, schon erste Violine der Berliner Philharmoniker.

Francesco Dillon

1973 in Turin geboren, kann Francesco Dillon bereits auf eine brillante internationale Karriere zurückschauen, deren Kennzeichen die Originalität und Vielfalt des Repertoires ist, in dem er sich bewegt. Seine häufigen Solo Auftritte finden auf den renommiertesten internationalen Bühnen statt, wie die Scala von Mailand, das Konzerthaus Wien, Muziekgebouw von Amsterdam, Philharmonie Berlin, um nur einige zu nennen. Er spielt mit den besten Orchestern, zu denen unter anderen, die Filarmonica della Scala, Orchestra del Maggio Musicale Fiorentino, Orchestra Nazionale della RAI, SWR Radio Sinfonieorchester Stuttgart und RSO Radio Symphonie Orchester Wien gehören. Er hat mit den Dirigenten Giuseppe Sinopoli, Susanna Mallki, Luciano Berio, Peter Rundel, Johannes Kalitzke zusammengearbeitet und sich bei hervorragenden Violoncellisten wie Anner Bijlsma, Mario Brunello, David Geringas und Mstislav Rostropovich weitergebildet. Mit Salvatore Sciarrino studiert er Komposition. Er gehört zu den Gründern des Quartetto Prometeo (1993), einem international bekannten Kammermusikquartett, das zahlreiche Preise gewonnen hat (Prague Spring, ARD Münich, Bordeaux) und 2012 bei der Biennale Musica von Venedig mit dem “Leone d'argento” für die Karriere ausgezeichnet wurde.

Dillon ist auβerdem festes Mitglied des Ensembles Alter Ego, das regelmäβig zu den weltweit bekanntesten Festivals für zeitgenössische Musik eingeladen wird.

Die Labels SONY, ECM, Kairos, Ricordi, Stradivarius, Die Schachtel, Mode eTouch veröffentlichen seine Musik. In Erstaufführung hat er Variazioni von Salvatore Sciarrino (die Performance wurde mit dem Diapason d'or ausgezeichnet) und Ballata von Giacinto Scelsi aufgenommen, beide mit der Orchestra Nazionale RAI. Im Duo mit dem Pianisten Emanuele Torquati hat er für Brilliant Classics drei CDs mit Raritäten von Schumann und das Gesamtwerk für Violoncello von Franz Liszt herausgegeben. Seine Darbietungen werden von BBC, RAI, ARD, Radio France, ORF, ABC Australia, WDR gesendet. Neben seiner Konzerttätigkeit widmet er sich auch dem Unterricht in bedeutenden Institutionen wie das Royal College von London, die Accademia Chigiana von Siena, das Konservatorium Ciajkovskij von Moskau, die Akademie Liszt von Budapest, die Pacific University (Kalifornien), Untref-Buenos Aires, Manchester University, Scuola di Musica von Fiesole. Von 2010 bis 2019 war er künstlerischer Leiter der Saison für zeitgenössische Musik “Music@villaromana” von Florenz und seit 2019 des Festivals CastelCello von Brunnenburg.



21.08.2021 VIOLA DA GAMBA & PERCUSSION

Liam Byrne - Viola da Gamba
Robyn
Schulkowsky - Perkussion
Joey Baron - Perkussion

LIAM BYRNE

Liam erhielt sein BMus- und Performer-Diplom in Viola da Gamba bei Wendy Gillespie an der Indiana University und einen MPhil in Musikwissenschaft und Performance am Magdalen College Oxford, wo er Violine bei Laurence Dreyfus und Kontrapunkt und frühe Notation bei Margaret Bent studierte. Liam ist Professor für Viola da Gamba an der Londoner Guildhall School of Music and Drama, wo er auch mittelalterliche und Renaissance-Aufführungspraxis unterrichtet.

Liam Byrne verbringt die meiste Zeit damit, entweder sehr alte oder sehr neue Musik auf der Viola da Gamba zu spielen. Sein Interesse gilt dem dunkelsten Repertoire des Instruments aus dem 16. und 17. Jahrhundert, einem immer wiederkehrenden Thema in seiner Arbeit, sei es bei der Entwicklung barocker Performance-Installationen für das Victoria & Albert Museum, oder in der Zusammenarbeit mit dem Appalachen-Geiger Cleek Schrey oder auch bei der Schaffung neuer elektronischer Werke mit dem Isländischen Komponisten Valgeir Sigurðsson.

Im Laufe der Jahre hat Liam mit einer Vielzahl von Musikern eng zusammengearbeitet, von Damon Albarn bis Emma Kirkby, und ist ein häufiger Gast der neuen Musikensembles Stargaze, des London Contemporary Orchestra und des Crash Ensembles. Mit seinem Hintergrund in historischer Performance und den Abschlüssen an den Universitäten von Indiana und Oxford hat Liam mit vielen der führenden Ensembles für Alte Musik in Europa gespielt und aufgenommen, darunter dem Huelgas Ensemble, dem Dunedin Consort, The Sixteen, i Fagiolini und den Viol Consorts Phantasm, Concordia und vor allem Fretwork, mit dem er mehrere Jahre lang auf Tour ging und aufnahm.

ROBYN SCHULKOWSKY

Robyn Schulkowsky zog während einer Blütezeit experimenteller und abenteuerlicher klassischer Komposition nach Deutschland. Als Solistin hat sie einige der wichtigsten Schlagzeugwerke des 20. und 21. Jahrhunderts uraufgeführt und aufgenommen (Karlheinz Stockhausen, Mauricio Kagel, Walter Zimmermann, Rebecca Saunders, Sofia Gubaidulina, Wolfgang Rihm und andere).

Robyn Schulkowsky ist für ihre Improvisationen bekannt und hat multimediale Projekte mit berühmten Künstlern realisiert (Günther Uecker, Sasha Waltz und mit dem Perkussionisten aus Ghana, Kofi Ghanaba).

Seit 1998 hat Schulkowsky als Gründer des Rhythm Lab Rhythmus-Workshops in unzähligen Städten durchgeführt, in denen einheimische Schlagzeugmusik aus der ganzen Welt einbezogen wurde und Studenten, Profis und Liebhaber gleichermaßen an Workshops, Studien und Konzerten beteiligt waren.

2005 wurde das Space And Frequency Rhythm Lab 10 Tage lang in der Vanderbilt Hall der Grand Central Station in New York City uraufgeführt.

2009 schuf sie in Zusammenarbeit mit 100 Studenten mit unterschiedlichem sozialem Hintergrund ein neues Musiktheaterprojekt, das auf der Geschichte von Antigone basiert.

Letztes Jahr nahm sie ihr „Rhythmlab“ mit nach Griechenland und England und inszenierte neue Interpretationen von „Life Pulse Prelude“ nach Skizzen des Komponisten Charles Ives in Berlin und Bonn.

New World Records veröffentlichte ihre eigene Komposition für das Percussion-Trio Armadillo (mit Joey Baron und Fredy Studer). Sie veröffentlichte auch die CD 8 Duos-Musik von Christian Wolff. Die meisten dieser Duos wurden in den letzten Jahren für sie und ihre Duo-Partner geschrieben. Wolffs jüngstes Werk für Solo-Percussion und Streichorchester Encouragement im Auftrag des Münchener Kammerorchesters wurde im Oktober in München uraufgeführt.

JOEY BARON

Der Schlagzeuger Joey Baron wurde 1955 in einer jüdischen Familie der Arbeiterklasse in Richmond Virginia geboren. Mit neun Jahren lernte er als Autodidakt aus Radio, Fernsehen und Platten Schlagzeug zu spielen. Er war zehn Jahre lang Mitglied der Band von Bill Frisell und hat mit den renommiertesten Musikern zusammengearbeitet (Carmen McRae, Dizzy Gillespie, Tony Bennett, Hampton Hawes, Chet Baker, Laurie Anderson, Art Pepper, Stan Getz, Lee Konitz, Joe Lovano, Vinicus Cantuaria, Jay McShann, David Bowie, The Los Angeles Philharmonic, Big Joe Turner, Philip Glass, John Abercrombie, Mel Lewis, Pat Martino, Harry Sweets Edison, David Sanborn, Al Jarreau, Jim Hall, Randy Brecker, Marian McPartland, John Scofield, Marc Johnson udn The Lounge Lizards). Mit Tim Berne und Hank Roberts hat er die Grupper „Miniature“ geleitet, war mit John Zorn, Bill Frisell, Fred Frith und Wayne Horvitz Mitglied von „Naked City“ und spielte in der Gruppe von Zorn Masada mit Dave Douglas und Greg Cohen. Barons bedeutendste Band ist „Killer Joey“ mit Steve Cardenas, Brad Shepik, Tony Scherr am Bass. Baron tritt zeitweilig auch mit "The Down Home Band" im Solo setting auf mit Bill Frisell, Lee Konitz, Vinicius Cantuaria, John Abercrombie und im Trio mit dem Pianisten Taylor und Marc Johnson am Bass.

Baron spielt Solokonzerte, hält Workshops und Meisterkurse, arbeitet mit Robyn Schulkowsky (CD Dinosaur Dances) und an den Projekten mit John Zorn. Er hält Duo-Konzerte mit Lee Konitz und mit dem von Joe Lovano / Dave Douglas geleiteten Quintett „Sound Prints“ .

Die vierte Folge von KONTRAKLANG bietet einen Schlagzeugabend mit den erfahrenen Perkussionisten Robyn Schulkowsky und Joey Baron und dem jungen Berliner Christian Tschugnall. Es werden Soli, Duos und Trios angeboten, darunter Schulkowskys überarbeitete Version von Daniel Ott 'Solo’ (2007), und ein Stück für das Duo von Christian Wolff.


22.08.2021 SOLO CELLO - Paolo Bonomini


Paolo Bonomini präsentiert Werke von:

Johann Sebastian Bach - Suite n.4

Luigi Dallapiccola - Ciaccona Intermezzo e Adagio

Peter Scultorphe - Requiem


PAOLO BONOMINI

Paolo Bonomini, Gewinner (2016) des ersten Preises beim XX. Internationalen JS-Bach-Wettbewerb in Leipzig, ist derzeit Solocello der Camerata Salzburg.

Unter der Leitung von P. Perucchetti begann er am Conservatorio di Musica Luca Marenzio von Brescia Cello zu studieren. Er war Schüler von Mario Brunello, Antonio Meneses und Jens Peter Maintz und hat an Meisterkursen mit Giovanni Sollima, Enrico Dindo und David Geringas teilgenommen.

Er schloss sein Studium an der Berner Hochschule der Künste unter Antonio Meneses und an der Berliner Universität der Künste unter Jens Peter Maintz ab. Bei den Sommerkursen der Accademia Chigiana von Siena hat er mehrmals das Verdienstdiplom von Antonio Meneses, David Geringas und Günther Pichler erhalten.

Er ist Assistent von Jens Peter Maintz an der Universität der Künste von Berlin.

Im Alter von 15 Jahren debüttierte Carlo Bonomini mit dem Orchester im Cellokonzert von Saint-Sean. Es folgten zahlreiche Auftritte als Solist in Italien, Österreich, Schweiz, Ukraine, Brasilien, Griechenland und Australien.

Er hat als Solist mit zahlreichen Orchestern gespielt: Orchestra del Festival Pianistico di Brescia e Bergamo, Piano Festival, Virtuosi di Praga, Orchester des Teatro Olimpico von Vicenza, Kammerorchester Odessa, Sinfonie Orchester Biel, Camerata Bern, Pauliner Kammerorchester.

Er hat im Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks gearbeitet und wurde vom Deutschen Symphonie-Orchester Berlin, von der Camerata Bern und dem Mahler Chamber Orchestra als Gast-Solocellist eingeladen.

Bonomini spielte unter der Leitung von Claudio Abbado, Mariss Jansons, Riccardo Muti, Daniel Harding, Herbert Blomstedt, Sir Roger Norrington und Yannick Nézet-Séguin.

Als Teil des Projekts „Tenebrae, il principe dei Musici “ ging Paolo Bonomini mit Giovanni Sollima auf Tournee und berührte dabei einige der wichtigsten italienischen Theater wie das A. Ponchielli  von Cremona, das  Teatro Olimpico  von Vicenza, das San Carlo von Neapel und zahlreiche andere.

Er hat in Kammermusikensembles mit Sonig Tchakerian, Mario Brunello, Salvatore Accardo, Bruno Giuranna und Franco Petracchi gespielt.

Er ist der Gründer des  Boccherini Trios, das  2016  sein Debütkonzert in der renommierten  Wigmore Hall in London gab. Das Trio mit der Geigerin Suyeon Kang und der Bratschistin Vicki Powell tritt regelmäßig in Italien und Europa auf. Trainiert wird es von Rainer Schmidt (Hagen Quartett) und Hatto Beyerle, dem Gründer des  Alban Berg Quartetts.

Paolo Bonomini hat oft, sowohl als Solist als auch in Kammermusikensembles, in Radio RAI 3 live gespielt. Zusammen mit dem Cellisten Amedeo Cicchese bildet er das Duo Janigro.

2016 gewann er beim  XX. Internationalen JS Bach-Wettbewerb in Leipzig den ersten Preis. Das Projekt Violoncello Italiano wurde daraufhin mit dem Label Genuin Classics aufgenommen.

 

23.08.2021 Abschlusskonzert der Cello Masterclass von 

Francesco Dillon 

 Erstaufführung des neuen Stückes von 

Emanuele Casale für Violoncello solo

(Kompositionsauftrag von CastelCello 2021)


Das traditionelle Konzert der Schüler der Masterclass von Francesco Dillon für Violoncello schlieβt das Festival. Es bietet dem Publikum auch diesmal die Gelegenheit, junge italienische und internationale Talente zu entdecken, deren Darbietung vom Solo bis zum Ensemble reicht.

MasterclassjpgMasterclass 1jpg


Info & Vormerkungen

Aufgrund des reduzierten Platzangebotes zur Einhaltung der Coronaschutzmaßnahmen bitten wir um eine verbindliche Vormerkung  via email: info@castelcello.info oder telefonisch ab dem 06.08.2021 von Montag - Freitag, 14 - 17 Uhr

Tel. +39 0473 234141

Eintritt

30 € / 20 € ermäβigt